Beschreibung
H.M.S. Greyhound
Englische Fregatte von 1720
Die Greyhound, eine bemerkenswerte 20-Kanonen-Fregatte. wurde nach den Plänen
von Stacey gebaut und lief am 13. Februar 1720 auf der Werft von Deptford vom
Stapel. Nur wenig ist von ihrer Geschichte auf den Meeren überliefert, doch darf
man zu Recht annehmen, dass die Greyhound überwiegend gemeinsam mit anderen,
ähnlich aufgebauten Schiffen im Kampf gegen die Seepiraten eingesetzt war, die
damals die Küsten des Mittelmeers unsicher machten. Allerdings waren die
Ergebnisse im Kampf gegen die Piraterie eher enttäuschend, denn die überaus
wendigen Piratenschiffe, zumeist ausgestattet mit 4-6 Bugkanonen, konnten die
schwerfälligeren Fregatten frontal angreifen und hatten in den Gefechten deshalb
meistens leichteres Spiel.
Die Zeit zwischen 1600 und ca. 1700 bedeutete das
allmähliche Ende dieser Art von Schiffen, die sich durch zwei Reihen Ruder
unterhalb der Kanonenbatterien auszeichnen. Die Ruderplätze konnten jederzeit
besetzt werden konnten, um so bei Manövern in geringer Geschwindigkeit oder bei
Flauten noch hinreichend Beweglichkeit zu haben. Die Greyhound hatte wie
übrigens viele Schiffe derselben Epoche auch eine sehr elegante Linienführung,
war bis ins Detail ausgearbeitet und dennoch eher sachlich dekoriert.
Der
Nachbau von COREL im Maßstab 1:100 ist das Ergebnis einer umfangreichen
Forschungstätigkeit anhand von alten Drucken, Büchern und weiteren Modellen, die
in Seefahrtsmuseen ausgestellt sind. Das äußerst gefällige Modell steht
stellvertretend für eine historische Epoche, der es angehörte.
Technische Daten
Maßstab 1:100
Länge 510 mm
Höhe 340
mm
Breite 180 mm
Beplankung doppelt





